Daily Musings

Samhain Vorbereitungen

Morgen ist es wieder so weit. Das AhnInnenfest steht an. Nicht das amerikanische Halloween. An Samhain feiern Hex und Heid meiner Coleur nicht die Süßwarenindustrie, sondern erinnern und ehren die AhnInnen. Es ist das letzte Feste im Jahreskreis, daher feiere ich es auch als ein spirituelles Neujahr.

Natürlich wird, wie bei Festen üblich, auch lecker gegessen und das bedarf so einiger Vorbereitungen. So habe ich einen sehr leckeren Möhren-Orangenkuchen gebacken und die Wohnung geputzt. Der Altar ist frisch gemacht und bis auf Kleinigkeiten ist alles bereit. Morgen früh mache ich noch veganen Mozzarella für die Pizza am Abend.

Ich mag alle Feste im Jahreskreis, aber Samhain besonders. Es ist der Punkt an dem es für mich nach Innen geht, an dem die Raunächte eigentlich beginnen. Die Zeit zwischen der Wintersonnenwende und dem Perchtentag (6.1.) sind nur die heiße Phase. Die dunkle Zeit ist eine besonders intensive.

Alles Liebe

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Auflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern.

2 Kommentare

  • birgit

    ich nähere mich dem tag mit gemischten gefühlen
    war es doch der tag meiner op vor einem jahr
    ich hoffe dass ich danach wieder ein bisschen gefestigter bin
    weniger wässrig
    damals stand ich absolut neben mir
    der tod der mutter zehn tage später war wie in einem anderen universum
    so ganz ist das noch immer nicht vorbei
    das schwindelige ist gerade wieder sehr präsent
    also setze ich darauf
    im neuen jahr kann es nur besser werden
    und wieder bin ich froh dass die eltern all dies nicht miterleben müssen
    ich sende allerliebste grüße und umarmungen und alles gute für den übergang ins neue jahr
    habt es schön und gemütlich und bleibt gesund ❤️

    • Karin Braun

      Ein Jahr ist die OP schon wieder her. Ich wünsche dir, dass du dich bald stabiler fühlst und ich hoffe sehr, dass wir uns im neuen Jahr einmal wieder treffen können. Falls wir jemals wieder frei gelassen werden. Aber bleiben wir zuversichtlich. Es wird dir besser gehen, wir werden uns weiter im veganen, literarischen Leben stützen und irgendwann auch wieder frei sein. Der Möhrenkuchen war übrigens klasse. Bleib auch du gesund und hol di wuchtich

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