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Nerven(keks)fieber

Von der gestrigen Nervenkeksbäckerei war ich derartig inspiriert, dass ich heute Morgen gleich weitergemacht habe. Allerdings habe ich das Rezept ein wenig abgeändert. Hatte keinen bestimmten Grund, außer dass mir halt so war … und dass ich einige Gewürze wie Galgant nicht im Hause hatte.

Gestern, kurz vor dem Einschlafen, wurde mir plötzlich bewusst, dass es nur noch zwei Tage bis Heiligabend sind, und ich stellte fest, dass mir so gar nicht danach ist. Auch wenn ich dem sonstigen Weihnachtsrummel komplett abhold bin, so freue ich mich doch immer auf die ruhigen Tage, auf lange Spaziergänge, auf Hörbuch- und Kartenspielabende mit dem Gatten und darauf, dass kein Telefon klingelt und keine Post kommt, um die ich mich kümmern muss. Vielleicht liegt es daran, dass das ganze Jahr mehr oder weniger Weihnachten war, bis auf Post und Telefon, die waren natürlich fast aktiver als sonst.

Jetzt werde ich mal die Bude putzen und dann früh zu Bett. Morgen noch ein kleiner Resteinkauf und dann ist es auch schon Zeit sich auf den nostalgischen Maccaroni Auflauf zu freuen. Während der Überlegungen was es zum Fest geben soll, haben wir uns an unser erstes gemeinsames Weihnachten erinnert und da gab es besagten Auflauf. Mal sehen, ob wir das restliche Programm dieses Festes auch hinbekommen. Damals sind wir den ganzen Tag im Bett geblieben, haben uns nur zu den Mahlzeiten erhoben und sind nächtens spazieren gegangen. Das hatten wir für die nächsten Weihnachten auch geplant, doch daraus wurde nicht, weil Suka bei uns eingezogen war und nicht viel von 20 Stunden Bettzeit hielt. Das ist unser erstes Weihnachten ohne sie und die Chancen stehen gut für langes Schlafen.

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Auflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern.

2 Kommentare

  • annette

    Ach ja, mir ist auch dieses Jahr ganz anders zumute als sonst vor Weihnachten, obwohl ich ziemlich dasselbe tun werde wie die letzten Jahre, nämlich zum Mütterlein fahren. Engster Familienkreis, wie überall empfohlen bzw verordnet (und dieses Jahr noch mal reduziert), nur dass meine engsten halt einige Stunden Zugfahrt entfernt wohnen. Deshalb sitzt ein diffuses Angstgefühl in allen Hirnwindungen und es kostet schon gut Energie, dies in die Schranken zu weisen. Wobei die Angst nicht mich betrifft, sondern die anderen Menschen, die ich nicht anstecken will/darf. Und weil ich arbeiten und einkaufen muss, hab ich einige unvermeidbare Kontakte – privat läuft schon lange fast nichts mehr. Die nette Empfehlung, vor und nach dem Besuch jeweils 10 Tage freiwillige Quarantäne bringt mich da nur zum Kichern – wer kann drei Wochen investieren für einen Wochenendbesuch??? Egal, Mütterlein muss sein!
    Ich wünsch euch wunderbar ruhige Tage, macht es euch schön und tut nur das, was ihr gerne tut!
    Liebe Grüße
    annette

    • Karin Braun

      Ach Annette, ich hoffe du hast eine feine Zeit mit deiner Mutter und ein nicht zu strapaziöse Bahnfahrt. Jedenfalls wünsche ich dir ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr, in dem wir hoffentlich unseren geplanten Kaffee trinken gehen werden.

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