Daily Musings

Migränenacht

Die letzte Nacht war wahrlich nicht schön. Migräne und wenn ich einmal einschlief verstörende Träume. Entsprechend gerädert bin ich heute Morgen hoch und entsprechend früh, werde ich heute zu Bett gehen.

Allerdings war das Wetter so schön, dass ich mich doch zu einem Spaziergang in den Schützenpark aufgemacht habe. Das tat gut, aber durch bin ich mit dem Anfall noch nicht. Zu allem kommen Panikattacken und depressive Schübe. Ich fürchte das eine weitere Lockdown Verschärfung mir noch mehr an die Substanz gehen wird. Im Frühjahr war es nicht so schlimm, da konnte ich auf der Terrasse sitzen und im Garten puzzeln. Doch nun? Um nicht der Verzweifelung anheim zu fallen, habe ich mir einen Blog eingerichtet, in dem ich über Ernährung, Spiritualität und so schreibe. Ist noch im Aufbau, aber zwei Beiträge sind schon da. Also, wer Lust hat, kann ja mal längs gucken:

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Auflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern.

4 Kommentare

  • Gudrun

    Ich sitze trotzdem noch draußen, nehme meinen Kaffeepott und hocke mich auf den Balkon. Gut, es ist nicht mehr so lange und ich habe eine dickere Jacke an, aber es ist trotzdem schön. Ich entdecke auch immer einiges Schöne.
    Gestern haben die Freundin und ich lange an der Saale gesessen. Wir waren nicht die einzigen. Im Park nebenan fand Unterricht in asiatischer Kampfkunst statt, paarweise, mit Abstand. Vieles ist anders, aber es geht.
    Ich muss mir schon Gedanken machen, wie ich von A nach B komme. Sollte der Öffentliche Nahverkehr eingeschränkt werden, dann muss ich halt sehen, wie ich zu den Ärzten komme. Ich kann nicht so weit laufen, Fahhrad fahren geht gar nicht mehr.
    Es ist nicht gut, darüber nachzudenken, was alles nicht geht. Ich bin am Suchen, was geht, trotz Einschränkungen und Behinderung. Keiner macht hier irgendetwas, um mich zu ärgern. Es betrifft ja alle, auch meine Tochter am anderen Ende der Welt.
    Gute Besserung, Karin.

    • Karin Braun

      Wenn ich nicht darüber nachdenke, was alles nicht geht und mir dann überlege was für mich geht, dann bezahle ich nächtens mit Alpträumen und Migräneanfällen. Natürlich gehe ich raus, gehe in den Park und fotografiere, aber trotzdem ist es mir schwer, dass ich dieses Jahr nicht einmal an den Strand gekommen bin. Das wichtige Veranstaltungen ausfallen, für die es keine Ersatzmöglichkeiten gibt. Alles Liebe Karin

      • Gudrun

        Ja, das ist schlimm. Es geht uns allen so. Meine Veranstaltungen gibt es auch nicht. Wir versuchen uns jetzt mal an Videos, nein keine tollen, denn dafür fehlt das Geld.
        Es wäre schön, wenn es dir besser geht, denn du hast ja auch im Schreiben so einiges vor.
        Mein Aktionsradius ist auch sehr klein, denn ich habe kein Auto, mit dem ich mal schnell irgendwohin kann. Manchmal nimmt mich meine Freundin mit. Auch ohne Corona muss ich überlegen, wie weit ich mit Bussen und Bahnen komme und wieweit ich noch zu laufen hätte. Vieles geht nicht mehr, wie z.B. der Besuch auf meiner Wiese. Dort kann ich nicht laufen, kann also auch keine Kräuter mehr verarbeiten und keine mehr zeichnen.
        Schade, dass du so weit weg bist. Zusammen fällt einen viel mehr ein.

        • Karin Braun

          Auch ich suche nach Aus- und Umwegen und vieles was möglich wäre, scheitert am Geld. Also weiter suchen und mit dem Arbeiten was möglich ist. Für den Naturheilverein planen wir Podcast. Ansonsten bin ich am Sammeln für ein besonderes Buch, in dem es um Nachhaltigkeit gehen soll und um Spiritualität. Daher auch der neue Blog. Ja, es wäre schön, wenn wir uns einfach mal zusammen setzen könnten.

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