Daily Musings

Erster Arbeitstag nach den Raunächten

Das war ein bunter Morgen. Tatsächlich hat es mich bereits um 06:30 aus dem Bett getrieben. Kenne ich gar nicht von mir, aber irgendwie habe ich wohl schon mit den Hufen gescharrt, um wieder im Alltag zu landen. Jedenfalls bin ich voller Elan ans Werk, habe schnell noch einen Marzipanaufstrich gebaut, Tagebuch geschrieben, danach an den Schreibtisch. Heute Morgen war Übersetzen dran. Eine Geschichte für das Sagenbuch, die mir sehr viel Spaß macht.

Ach ja, Nachrichten habe ich auch noch geguckt. Dachte zu erst, es ist eine neue Netflixserie, aber anscheinend muss Mr. Trump mit Gewalt aus dem Amt entfernt werden und meiner Meinung nach, direkt in die Geschlossene. Seine merkwürdigen Anhänger bitte auch gleich.

Karin Braun, Jahrgang 1957, geboren in Pinneberg. Floh die Kleinstadt schnell. Es folgten kurze Auflüge in verschiedene Berufe, um schließlich beim Schreiben zu landen. Karin Braun lebt in Kiel und arbeitet als Autorin, Literaturbloggerin, Herausgeberin – kurz: sie macht was mit Büchern.

2 Kommentare

  • Gudrun

    Verrätst du mal, wie du den Aufstrich gemscht hast? Ich habe nämlich noch Marzipan da.
    Viele Nachrichten hauen mir immer öfter die Beine weg. Ich erschrecke immer wieder, wie sich manche Bilder und auch Inhalte ähneln. Ich habe große Angst, den Teil der Familie hinter dem großen Teich nicht mehr wieder zu sehen, auch weil ich nicht glaube, dass die Pandemie schnell vorbei zieht. In L.A. wütet es sehr schlimm.
    Schön, dass du so gut in die Schreibtischarbeit findest. Mich bremst es gerade sehr.

    • Karin Braun

      Liebe Gudrun, gerne doch. Allerdings verwende ich kein fertiges Marzipan. Rezept: 1 Tasse Mandeln, 1/2 Tasse Hanfsamen, 1/3 Tasse Agavendicksaft, Saft und Schale von 1 Orange, etwas Vanillearoma, 1 Prise schwarzer Pfeffer. Alles wird im Blender geschreddert (Die Mandeln drehte ich vorher durch die Mühle) und sollte die Masse zu zäh sein, gebe ich ein wenig Rosenwasser oder Pflanzenmilch zu. Sehr lecker.
      Ich kann verstehen, dass du dich ausgebremst fühlst. Was das eigene Schreiben betrifft, so ist es bei mir nicht anders, da scheine ich Watte im Kopf zu haben. Daher bin ich ja froh, dass ich genug anderes umme Ohren habe, also mit dem Sagenbuch und den Rezensionen.

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