• Bücher,  Daily Musings,  Schreiben

    Kalt

    Während mich die zunehmende Kälte im täglichen Allerlei deprimiert und mir gewaltig unter die Haut geht, habe ich mich über die meteorologische sehr gefreut. Wir haben einen schönen Spaziergang über den Südfriedhof gemacht. Während ich so vor mich hinging, wurde mir bewusst, warum ich so gerne auf Friedhöfen spazieren gehen. Es ist enge Miteinander von Leben und Tod. Einerseits die Gräber und die auserzählten Geschichten, derer die dort ruhen und andererseits, wimmelt, raschelt, zwitschert, sprießt und blüht es, dass es eine Pracht ist.

    Wieder zurück wartete die Arbeit. Obwohl ich immer noch durchhänge, war es ein produktiver Tag. So lange es mir gelingt eine gewisse Tagesroutine aufrecht zu erhalten, werde ich wohl nicht ganz in der Depression versinken. Nur habe ich verdammt nah am Wasser gebaut und das nervt.

    Unter anderem habe ich eine Rezension zu einem wundervollen Buch geschrieben. Das Eis-Schloss von Tarjei Vesaas hat mich so tief berührt. Hier geht es zur Besprechung:

    Das Eis-Schloss von Tarjei Vesaas – Kabra liest (kabra-liest.de)

  • Schreiben

    Warten auf Inspiration

    So richtig voran geht es nicht, also mit dem eigenen Schreiben. Sicher ich übersetze ein wenig, lese über mein Thema, gucke die Wand an und hoffe auf einen zündenden Einfall, denn bis Ende Januar soll ich eine Sage geschrieben haben. Gut, das die Erfahrung gelehrt hat, dass es denn auf den letzten Drücker meistens doch klappt. Noch bin ich also relativ entspannt, obwohl sich mir der eine oder andere Seufzer entringt, weil es halt noch so leer ist, das Blatt.

    Dabei habe ich nicht einmal mehr die Ausrede, dass ich nur noch Coronazahlen im Kopf habe, denn ich habe mir eine Nachrichtenauszeit verordnet. Urlaub wäre schön, denn da arbeite ich immer am geschmeidigsten.

    Schönes Wochenende und alles Liebe

  • Bücher,  Daily Musings,  Schreiben

    Schönes Wetter

    … dachte ich heute morgen, als ich auf die Terrasse trat und es richtig fein regnete. Allerdings hatten Regen und der Wind den Dahlien zugesetzt und zwei davon so abgeknickt, dass ich sie nur noch abschneiden und nach drinnen nehmen konnte. Danny Carnahan, dessen Krimi „Ein Jig vor dem Sterben“ ich zu Edition Narrenflug Zeiten übersetzt habe, nennt Schnittblumen darin Zombieblumen, was es wohl recht gut trifft und eigentlich habe ich eher selten solche im Haus. Außer in der Tulpenzeit, denen kann ich nur schwer widerstehen.

    Ansonsten ist alles ruhig, außer das ein Alterszipperlein des nächste jagdt, heute waren es trockene, gereizte Augen. Also musste Augenfeuchthaltetropfen angeschafft werden. Die helfen auch, zusätzlich habe ich meinen Bildschirm auf Nachtmodus gestellt.

    In der Post heute ein Buch auf das ich mich sehr freue. Kieler Bagaluten von den Kieler Autor!nnen Cornelia Leymann und Henning Schöttke.

    Schreibtechnisch war es heute ruhig. Habe nur die Skizze zu einer sehr trickreichen Szene geschrieben und das hat mich um eine signifikante Ecke gebracht. Außerdem werde ich die Tage den Probedruck des Märchenbuches erhalten und wenn ich das durchgesehen und eventuelle Veränderungen eingefügt habe, kann es in Druck gehen.

    Hier ein feines Gedicht von Kersten Flenter, der mit „Jupp, der Lügner“ auch in der Märchenanthologie mit von der Partie ist.

  • Schreiben

    Warm schreiben

    Morgens ist es auf der Terrasse noch erträglich, so dass ich mich dort warmschreiben kann. Obwohl ich meistens am Computer schreibe, genieße ich es Notizen und Skizzen erstens mit der Hand zu schreiben. Das geht eben auch draußen. Nach dem Frühstück ist es dort eh zu heiß, da gehe ich dann lieber nach drinnen an den Schreibtisch.

    Heute habe ich viel Drumherum erledigt. Alles was aufhält, aber wichtig ist und erfahrungsgemäß besser im Vorwege erledigt wird.

    Nun ist aber Feierabend. Es gibt Abendessen. Spaghetti al arrabiata.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Projektplanung

    Wie heißt es so schön? Nach dem Buch ist vor dem Buch! Gerade ist der Probedruck für „Es war einmal … und ist noch immer“ in Auftrag gegeben, (Bitte drückt die Daumen, dass alles okay ist und keine größeren Änderungen mehr nötig), brutzeln schon die nächsten Projekte und Ideen im Oberstübchen. Nicht nur in dem meinen, sondern auch in dem meiner Mitherausgeberin Gabriele Haefs. Doch bevor dazu was zu sagen ist, dauert es noch etwas.

    Was nun aber nicht heißt, dass ich bis dahin untätig bin. Gestern und heute habe ich alles eingerichtet, die nötigen Nachschlagewerke rausgesucht und ein Notizheft eingerichtet und morgen früh geht es richtig los. Ich freue mich. Heute Abend geht es früh zu Bett, damit ich früh hochkomme.

    Alles Liebe