• Daily Musings

    Durga – Grenzen

    Wie jedes Jahr um diese Zeit habe ich aus dem Göttinnenorakel eine Karte gezogen, um die Göttin zu ermitteln die mich durch das nächste Jahr begleiten wird. Ich war sehr überrascht das Durga auftauchte. Diese Göttin steht unter anderem für das Verteidigen von Grenzen. Natürlich war Durga schon oft als Tagesthema präsent und in der Regel ging es darum, dass ich klarere Grenzen setzen soll und denen die permanent über meine Grenzen trampeln ein klares STOP entgegenzusetzen.

    Doch diesmal trampelt gar niemand über die rote Linie, dachte ich erstens. Aber ist das wirklich so? Das Thema Grenzen ist ja eher in sofern eines, dass meine Welt (und die aller anderen) durch den neuen Lockdown immer enger wird. Also war ich Spazierendenken und habe das Thema mit auf die Runde durch die Moorteichwiese genommen. Es haben sich einige Fragen herauskristallisiert, die ich mit in den Winter tragen werde. Welche Grenzen kann ich akzeptieren? Wo sind meine eigenen? Wie definiere ich Freiheit? Wie tolerant bin ich eigentlich?

    Natürlich ist das Thema Grenzen nur ein Durga Thema, es gibt noch eine Menge mehr an ihr zu entdecken.

    Ein weiteres Thema, dass mich im nächsten Jahr beschäftigen wird, ist nicht neu, damit habe ich schon einige Zeit zu tun. Gewalt in der Sprache! Auch da geht es in gewisser Weise um Grenzen.

  • Daily Musings

    Samhain Vorbereitungen

    Morgen ist es wieder so weit. Das AhnInnenfest steht an. Nicht das amerikanische Halloween. An Samhain feiern Hex und Heid meiner Coleur nicht die Süßwarenindustrie, sondern erinnern und ehren die AhnInnen. Es ist das letzte Feste im Jahreskreis, daher feiere ich es auch als ein spirituelles Neujahr.

    Natürlich wird, wie bei Festen üblich, auch lecker gegessen und das bedarf so einiger Vorbereitungen. So habe ich einen sehr leckeren Möhren-Orangenkuchen gebacken und die Wohnung geputzt. Der Altar ist frisch gemacht und bis auf Kleinigkeiten ist alles bereit. Morgen früh mache ich noch veganen Mozzarella für die Pizza am Abend.

    Ich mag alle Feste im Jahreskreis, aber Samhain besonders. Es ist der Punkt an dem es für mich nach Innen geht, an dem die Raunächte eigentlich beginnen. Die Zeit zwischen der Wintersonnenwende und dem Perchtentag (6.1.) sind nur die heiße Phase. Die dunkle Zeit ist eine besonders intensive.

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Wochenstart

    Der Sonntagsspaziergang musste wegen Regen ausfallen und wurde auf Montag verschoben. Überhaupt begann der Tag gestern schon nicht wirklich fein. Die Katze hat ein neues Hobby: Einfach mal unters Bett kacken! Nun ist unser Bett leider nur von einer Seite für und Menschen zugänglich. Also alles auseinandernehmen und weil wir schon mal dabei waren, gleich das ganze Schlafzimmer putzen. Das alles bevor ich den ersten Kaffee hatte. Am meisten ärgert mich, dass ich dem Katzentier gerade ein neues Klo gekauft habe.

    Nun haben wir das Bett katzensicher gemacht. Alles dicht gebaut, hoffentlich.

    Ansonsten ist die Stimmung gemischt. Aber wie sollte es auch in Anbetracht der Lage anders sein.

    Wenigstens habe ich gut zu lesen und genügend Wolle. Gerade stricke ich Socken. Meine Gören haben im November Geburtstag und da ist es immer ein gern genommenes Geschenk.

  • Daily Musings,  La Braun kulinarisch

    Zweisam

    Heute werden wir viel Zeit zusammen verbringen. Das Märchenbuch muss für die zweite Auflage noch einmal überarbeitet werden und das geht gut zu zweit. Ansonsten haben wir das herrliche Wetter für einen Spaziergang genossen. Herbst ist wirklich eine schöne Jahreszeit.

    Die leiblichen Genüsse werden auch nicht zu kurz kommen. Es gibt mal wieder den Apfelkörnerkuchen, den wir so gerne haben. Diesmal ist mir der vegane Rührteig super gelungen. Als Ei-Ersatz habe ich Chiasamen genommen. Von allen was ich bisher probiert habe, gefällt mir das am Besten.

  • Daily Musings,  Wollkram

    Selfcare

    Es ist an der Zeit sehr gut auf mich aufzupassen, einiges zu überdenken und einige Änderungen umzusetzen. Facebook habe ich bereits gekündigt und diesmal ist der Wunsch doch mal zu gucken faktisch nicht vorhanden. Also besteht Hoffnung, dass ich die 30 Tage bis zur endgültigen Löschung meines Accounts gut durchstehe, zu Mal ich meine Rechnerzeiten gerade wegen der Migräne sehr einschränke.

    Was positiv zur Folge hat, dass mein Winterpullover wächst. Es wird ein Restepulli. Weder die graue noch die hellblaue Wolle würden für einen ganzen Pullover reichen, aber da es die gleiche Woll ist und die Farben passen ist es kein Problem.

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Gestern: anstrengend

    Gestern hatte ich einen sehr anstrengenden Tag und habe es nicht mehr geschafft zu schreiben. Als ich aus dem Büro des Naturheilvereins zurückkam, wollte ich nur noch meine Ruhe und bin früh zu Bett.

    Erst einmal war ich beim Arzt, wegen meiner Migräne. Meine Vermutung, dass diese in ihrer Heftigkeit zwei Ursachen hat, teilt er. Zum einen hat es damit zu tun, dass ich anscheinend eine neue Arbeitsplatzbrille brauche und zum anderen, ist es der Stress dem ich mich durch die Coronamaßnahmen ausgesetzt fühle. Dabei geht es in erster Linie darum, dass ich aus gutem Grund davon befreit bin eine Maske oder irgendeine Gesichtsbedeckung tragen zu müssen und immer mehr meiner Mitmenschen dies nicht reicht. Tatsächlich war es mehrfach so, dass mich nicht etwa LadenbesitzerInnen oder Personal angesprochen haben, sondern andere KundInnen, auf meine Erklärung, dass ein Attest vorliegt, verlangten dieses zu sehen. Nun habe ich keine Lust, jedem Hans und jeder Fränzin meinen Namen, meine Krankkasse, den Namen meines Arztes und so weiter mitzuteilen. Fragt mich Personal in Geschäften, lege ich natürlich das Attest vor. Ansonsten gehe ich so wenig wie möglich unter Menschen, nutze keine öffentlichen Verkehrsmittel, kurz setze ich auf physical Distancing. Nur einkaufen muss ich nun mal. Damit wir da kein Gedränge verursachen, gehen wir schon nicht mehr gemeinsam.

    Allmählich wird es reichlich absurd. Das Verwaltungsgericht Würzburg hat nun beschlossen, dass zukünftig die Diagnose auf dem Attest vermerkt sein muss. Mit ärztlicher Schweigepflicht hat das nichts mehr zu tun. Natürlich gilt es momentan für Bayern und Rheinland-Pfalz.

    Ich habe nichts gegen Vorsicht, aber etwas weniger Hysterie würde uns gut tun, schließlich werden wir noch lange mit Restriktionen unterwegs sein.

  • Daily Musings

    Die Woche beginnt grisselig

    Aber es hilft ja nichts, bleibt nur eines, es sich gemütlich zu machen. Also habe ich einen Kuchen gebacken und die Kerzen angezündet. Wie schön, dass wir gestern noch einen Waldspaziergang gemacht haben.

    Diese Woche liegt so einiges an, unter anderem habe ich morgen einen Arzttermin. Mal sehen was der Doc zu meinen Migräneanfällen sagt, ich habe allerdings eine Vermutung, dass es an meiner Arbeitsplatzbrille liegt. Aber eine neue ist nicht so schnell zu haben. Zum Arzt will ich trotzdem, um eventuell andere Gründe auszuschließen.

    Habt eine schöne Woche … Alles Liebe

  • Daily Musings,  La Braun kulinarisch,  Wollkram

    Meiner Hände Arbeit

    Seit wir dazu übergegangen sind, unsere Brotaufstriche selber zu machen, vermissen wir keinen Käse mehr. Der gelbe ist ein Curry-Cashew-Lauch-Aufstrich und gehört zu den Besten derer, die ich bisher gebaut hae. Der dunkle ist eine Schokonusscreme, die einfach wunderbar geworden ist.

    Rezept: Curry-Cashew Lauch Aufstrich

    2 Handvoll Cashewkerne mit Hafersahne übergießen und über Nacht einweichen lassen. 1 Stange Lauch mit 1 Peperonie fein schneiden und in 1 Teel. Olivenöl und 1 Teel. Kokosöl weichdünsten. Abkühlen lassen. Dann die Cashewsahne Mischung pürieren und 1 Essl. Hafeflocken, sowie Curry, Kurkuma und Salz nach Geschmack zugeben, den Lauch zugeben und alles fein pürieren.

    Schoko-Nuss-Aufstrich

    100 g Haselnüsse, ohne Fett in einer Pfanne rösten und die Haupt abrubbeln, 80 g dunkle Schokolade mit einem Essl. Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Die Nüsse im Blender fein schreddern. 4 Essl. Agavendicksaft, 1 Hafersahne, 1 Teel. Vanilleextract zugeben und mit der Schoklade mischen.

    Doch es soll ja nicht nur ums Essen gehen. Nein, auch gestrickt habe ich äußerst emsig und dabei ist dieser Pullover entstanden. Das Material ist hier eine Biobaumwolle (8/4) und das Rezept ist von Mayflower. Allerdings habe ich, ob der dünnen Wolle, davon abgesehen ihn in glatt rechts zu stricken, sondern habe ein Muster gewählt, das ein wenig Struktur gibt. Es ist sehr einfach. 3 Maschen rechts, 2 Maschen links und alle acht Reihen wird es durch 2 Reihen glatt rechts durchbrochen. Es ist das erste Mal, dass ich einen Raglanpullover gestrickt habe. Gefällt mir sehr. Vor allem weil es kaum Nähte gibt.

    Die gehäkelte Passe habe ich ebenfalls angepasst.

  • Daily Musings

    Kreativitäts Verschiebung

    Es verändert sich gerade so einiges. Klar ich schreibe immer noch gerne, allerdings nicht mehr so viel. Wie soll ich sagen, es ist weniger wichtig geworden. Meine Kreativität lebe ich im Kochen, Stricken, Selbermachen und so weiter aus. Das gibt mir eine tiefe Befriedigung, weil es eben auch nachhaltig ist. Auch Fotografiere ich wieder mehr. Genauer gesagt, ich knipse, habe einfach Spaß dran, mir Ende des Monats anzusehen, wo wir uns überall rumgetrieben haben. Wir gehen wieder sehr viel Spazieren, unterhalten uns, fotografieren, genießen schweigend das Miteinander.

    Ab und an allerdings verliere ich die Contenance, wenn ich so achtlos in die Landschaft entsorgten Wohlstandsmüll finde.

    Aber in der Hauptsache ist es einfach fein, draußen zu sein, die Herbstsonne zu genießen und sich auf leckeres Essen und aufs Stricken zu freuen.

    Alles Liebe

  • Daily Musings

    Datt weiht en beten

    Es stürmt und die Hörn hat Hochwasser, allerdings nicht so schlimm wie befürchtet. Aber gucken wollten wir trotzdem mal. Außerdem kann es nicht schaden sich den Wind ein wenig um die Nase wehen zu lassen. Mir jedenfalls tut es immer gut, mal so richtig durchgepustet zu werden.

    Ansonsten geht es noch immer nicht richtig gut. Bin gerade sehr vorsichtig, mit dem Außen. Außer zu meinen Spaziergängen und zum Arzt gehe ich kaum noch raus. Bin zur Zeit froh, über Wolle und Hörbücher, da mir das Lesen immer noch schwerfällt. Dankbar bin ich auch für Viktor, der irgendwie das Talent hat, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu sagen. Oft ist es: Ich liebe dich! Das passt halt immer und ich kriege nie genug davon es zu hören, auch wenn ich es natürlich weiß.