• Daily Musings

    Rosen und Migräne

    Ich migräne mal wieder. Das scheint nun wöchentlich über ein bis drei Tage der Fall zu sein. Diesmal bin ich wenigstens in der Lage ein wenig rumzupuzzeln und so habe ich mich im Garten ein wenig nützlich gemacht. Die Kastanie und der Holunder verlieren Blätter und Früchte. Einkaufen war ich und auch mit meiner Tochter habe ich telefoniert. Nun werden die Schmerzen stärker und nach dem Essen werde ich mich mal gleich langmachen.

    Um mit etwas positiven zu enden. Es gibt gerade wundervolle Rosen und tolle Bücher. Heute werde ich allerdings aufs Lesen verzichten und lieber einem Hörbuch lauschen, dabei kann ich die Augen zumachen und wenn es nicht zu aufregend ist gut wegdämmern.

    Alles Liebe

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    Das war der Dienstag

    Das war also der Dienstag. Heute hatte ich wahrlich gut zu tun. Erst Naturheilverein Sitzung, dann Cannabis Sprechstunde und danach noch ein wenig Büro für den Verein. Nun bin ich daheim und warte darauf, dass der Liebste mir das Essen serviert. Keine Angst, er muss sich nicht zu Tode schuften in der Küche. Den Weißkohl habe ich gestern bereits vorgekocht.

    Am 29.10.2020 um 18:00 werden Gabriele Haefs und ich im NZN, Königsweg 25, 24103 Kiel aus unserem Märchenbuch lesen. Das wird fein. Ich freu mich darauf. Es wird eine kleine, aber ich bin mir sicher, feine Lesung mit Musik von Viktor Braun.

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    Küchentag

    Das Foto und die Überschrift haben wahrlich nichts miteinander gemein. Aber das macht ja nichts. Es ist gestern Morgen so gegen 06:30 entstanden, da war ich nämlich spazierendenken. Muss ja auch manchmal sein.

    Nun aber zur Überschrift. Der Montag scheint sich wahrlich zum Küchentag zu entwickeln. Da ich Dienstags in Sachen Naturheilverein unterwegs bin, koche ich gerne vor. Außerdem sind die Brotaufstriche in der Regel alle und neue müssen kreiert werden. Also habe ich für heute Abend eine Zwiebelsuppe gekocht, für Morgen Weißkohl, außerdem einen Marzipanaufstrich a la India und einen Paprika-Nuss-Aufstrich fertig gemacht. Vorher war ein kleiner Großeinkauf fällig. Nun sind die Schränke wieder voll und lecker Essen ist auch da. Kann gar nicht besser sein.

    Nun werde ich aber mal langsam den Feierabend einläuten. Das Buch, das auf mich wartet, findet ihr in der Seitenleiste. Heute Morgen habe ich Stadt Land Raub von Marcie Rendon, Übersetzer Jonas Jakob, ausgelesen und hier besprochen. Sehr empfehlenswert.

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    Kein so ruhiger Tag wie gewünscht

    Das Bild ist trügerisch. Der Tag begann zwar ruhig mit Yoga und Morgenseitenschreiben, wurde dann aber anstrengend. Mitten im Rotkohl einmachen fiel Herrn Braun ein, dass er ja noch zum 5G Aktionstag muss und ließ mich mit dem Kohl sitzen. Ich muss gestehen, ich war nicht amused und habe die Contenance verloren. Wir haben selten Streit, wenn es denn doch einmal vorkommt, wirft es mich meistens um und es geht mir nicht gut, bis wir uns wieder vertragen.

    Zu allem Überfluss habe ich zuviel von meinem äußerst leckeren Engadiner Nusskuchen gegessen und nun ist mir auch noch körperlich schlecht. Also nicht der beste aller Tage. Aber was soll es. Es wird sich schon wieder einrenken.

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    Ideen

    Das schöne ist, in allem Chaos, mit allen gesundheitlichen Maleschen und was sonst noch so anliegt, strotze ich gerade zu vor Ideen und Projekten. Da ist das neue Buch, das eigene Schreiben, die Ideen unser Leben noch nachhaltiger zu gestalten. In der Hinsicht wird es Morgen spannend. Ich werde Rotkohl einkochen und hoffen, dass es richtig fein wird. Die letzten Wochen habe ich mir immer mal tiefgefrorenen gekauft, der auch sehr gut schmeckt, aber eben auch sehr teuer und verpackt ist. Gläser habe ich genug und auch ein feines Rezept gefunden. Morgen gehen wir also in Produktion. Heute wird es nichts mehr. Heute gibt es nur noch Pasta al arrabiata und zum Dessert ein Stück Engadiner Nusskuchen. Den habe ich heute gebacken.

    Alles Liebe und habt es fein

  • Daily Musings

    Die Zeit vergeht

    Nur noch eine Woche und wir befinden uns im letzten Viertel von 2020. Was für ein Jahr das war. Genaugenommen, bis auf einige Ausnahmen ein Arschlochjahr+. Gesundheitlich ist es mir noch nie so schlecht gegangen und das sogar ganz ohne Corona. Komischerweise hielten Depressionen sich in Grenzen. Es ist als findet gerade ein Austausch statt, die körperlichen Maleschen lösen die psychischen Befindlichkeiten ab. Aber es gibt auch positives. Die Drei-Tage-Migräne ist vorbei und auch die Divertikulites, die mich gestern quälte, ist dank einer hohen Dosis Vitamin C wieder am Abklingen. Auch yogiere ich wieder und das vegane Leben geht weiter.

    Ein weiteres Highlight dieses Jahr waren die ausgezeichneten Bücher, die ich lesen und besprechen durfte. Das auf dem Foto werde ich allerdings erst lesen. Beim Hören von „Spiegel und Licht“ von Hilary Mantel bekam ich Lust mich mit Jane Boleyn Lady Rochfort zu beschäftigen. Hilary Mantel ist so eine grandiose Autorin, dass mensch leicht da zu neigt, ihre Sicht der Dinge als die allgemein gültige zu sehen. Da Jane Boleyn bei ihr eher schlecht weg kommt, dachte ich les mal, was andere über die Dame so sagen.

    Normalerweise beginnt so ab Oktober die Zeit, in der ich mich auf den Rückzug nach innen freue, mich auf die Raunächte vorbereite und so weiter. Dieses Jahr gehe ich mit gemischten Gefühlen in die dunkle Zeit. Sovieles ist in Veränderung, so viel, dass es mir nicht immer leicht fällt, Schritt zu halten. Also werde ich wohl öfters mal innehalten.

    Ach ja, ein neues Buch ist im Werden. Diesmal kam die Initialzündung von Gabriele Haefs. Eines bleibt also: Nach dem Buch ist vor dem Buch!

  • Daily Musings

    Wer hätte es gedacht?

    Die letzten Wochen haben wir was das vegane betrifft arg geschlunzt, ebenfalls in Sachen Yoga waren wir alles andere als fleißig, doch nun geht es wieder los. Nicht weil es vernünftig ist, nicht weil der Doktor es verordnet, sondern, ich kann es selber kaum glauben, weil mir das vegane Essen gefehlt hat. Weil ich mich nach den frisch gemachten Brotaufstrichen zu sehnen begann und fest gestellt habe, dass Käse nicht mehr so sehr meins ist. Fleisch und Fleischprodukte habe ich auch während der Auszeit nicht gegessen. Das ist auch kein Thema mehr. Käse war ja immer ein Knackpunkt und da geht es auch ein wenig zwischen Viktor und mir auseinander, aber da er ein tapferer Junge ist, will er sich in dieser Richtung ebenfalls zurückhalten.

    Heute ist die Herbst Tag und Nachtgleiche. Ein Übergang. Die Sonne scheint und doch sie hat bei weitem nicht mehr so viel Kraft, wie noch vor einigen Tagen. Heute Morgen bin ich aufgewacht und dachte, ich will Yoga machen. Dummerweise ist in meinem Zimmer seit der letzten Umräumaktion nur sehr wenig Platz gewesen. Also habe ich erst einmal Möbel gerückt. Nun ist es in Ordnung. Eine gemütliche Essecke, mein Schreibtisch und reichlich Platz zum Turnen. Manchmal denke ich, dass ich doch nun schon wahrlich alle Möglichkeiten meine Möbel zu stellen durch habe, aber irgendwas neues geht immer noch anders.

    Habt es fein

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    Sonntagsfreuden

    Es ist noch mal sonnig und warm genug, so konnten wir auf der Terrasse frühstücken und nun geht es gemütlich weiter. Eigentlich wollten wir uns heute auf eine Fastenwoche vorbereiten, aber ehrlich gesagt, kann ich mich nicht durchringen. Besonders der Kaffeeverzicht würde mir dieser Tage extrem schwerfallen, also bleibt es bei Intervallfasten, bei dem ich die letzten Wochen reichlich geschlunzt habe.

    Für einen ruhigen Sonntag spricht auch, dass ich gerade soviele neue Bücher habe. Gestern Abend wollte ich nur einmal kurz in Tschingis Aitamtows „Du meine Pappel im rotem Kopftuch“ reichschauen und habe es gleich halb durch gelesen. Was für ein Schriftsteller. Ich bin nie in Kirgistan gewesen, doch Aitmatow lässt die Landschaft und die Menschen von denen er erzählt so lebendig werden. Wunderbar.

    Habt es fein

  • Bücher,  Daily Musings

    Herbstgeräusche

    Das es Herbst wird merke ich nicht nur an den sinkenden Temperaturen und am veränderten Licht, sondern auch an den herbsttypischen Geräuschen rund ums Haus. Der Besen auf dem Pflaster, damit sich dort nicht erst zuviel Laub sammelt, Nachbar Torben der Holz sägt und unser Hausbesitzer der an meiner neuen Wohnung arbeitet. Letzteres scheint auf den ersten Blick nicht besonders herbsttypisch, ist es aber irgendwie doch. Denn es geht auch für A. nach innen und die Arbeiten rund ums Haus ruhen erst einmal.

    Vorhin habe ich einen kurzen Blick in meine zukünftige Behausung geworfen und es gefällt mir, besonders, dass ich dort eine Wohnküche haben werde, mit einer Terrassentür und mit Blick in den Garten. Sicher alles ist sehr viel kleiner, aber damit werde ich schon klarkommen.

    Eben sind wir von unserem Spaziergang zurück, auf dem ich diesen Glücksstein fand. Ich habe ihn nur fotografiert und für jemanden zum mitnehmen liegen gelassen, der oder die es nötig braucht. Denn abgesehen vom Wahnsinn der Welt, bin ich glücklich, mir allerdings auch sehr bewusst, wie fragil dieser Zustand ist. Darum ist mir jeder Moment so wertvoll.

    Letzten Sonntag haben wir diesen feinen Bücherschrank zwei Straßen weiter entdeckt. Heute habe ich gleich mal Bücher hingebracht, die ich nicht mehr brauche. Natürlich wanderten auch zwei Bücher aus dem Schrank in meinen Rucksack. Aber das ist in Ordnung, wenn ich sie ausgelesen habe, weiß ich ja wo ich sie hinbringen kann.

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    Schon wieder Freitag

    Irgendwie war es eine seltsam emsige und doch unproduktive Woche. Sehr anstrengend, weil so einige Termine anlagen und andererseits habe ich kaum richtig was geschafft. Egal, auch solche Tage muss es geben. Nun aber erst einmal Wochenende.

    Das werden wir sehr ruhig angehen. Gut dass es genügend Lesestoff gibt. Besonders freue ich mich auf Being Young von Linn Skåber, illustriert von Lisa Asiato und übersetzt von Gabriele Haefs.

    Aber nun erst einmal ein wenig die Beine hochlegen und Stricken.