• Bücher,  Daily Musings,  Sagas

    Zersaust

    Zu sagen, dass mich die gezwungene Aufgabe der Writresscorner nicht getroffen hat, wäre gelogen. Sicher ich habe immer mal mit dem Gedanken gespielt, aber wenn denn wollte ich mich freiwillig verabschieden. Nun ist es anders gekommen. Es hat mich sehr überrascht, wie verletzlich man sich fühlt, wenn da so ein Eindringling rumwerkelt. Ein wenig ist es, als wenn man nach Hause kommt und jemand hat die Möbel umgestellt, obwohl man ganz sicher ist, dass es nur einen Schlüssel zu der Wohnung gibt und den hat man selbst. So richtig angefreundet habe ich mich mit der Tannskaya noch nicht. Mal sehen, wie wir klarkommen. Heute ist aber erst einmal Erholung angesagt und lesen.

    Zur Zeit lese ich viel in diesem wunderbaren Buch. So spannend. Ich freue mich schon auf Band 2 und 3, die im Oktober erscheinen.

    Sagas aus der Vorzeit – Band 1: Heldensagas

    Von Wikingern, Berserkern, Untoten und Trollen

    Herr der RingeHarry Potter oder Game of Thrones – nur einige wenige Erfolgsgeschichten unserer Zeit, die sich kräftig bei der nordischen Sagenwelt bedient haben. Wie faszinierend und inspirierend diese Welt der verzauberten Schwerter, entführten Prinzessinnen, schier unmenschlichen Aufgaben, magischen Tierwesen, unheilvollen Vorhersagen, Verwünschungen und Verwandlungen nach wie vor ist, bedarf wohl keines weiteren Belegs. Bei so vielen Adaptionen ist es aber manchmal schwer, die Urquelle auszumachen. Diese Urquelle, die isländischen Sagas aus der Vorzeit, hat nun der bekannte Spezialist für die nordische Mythologie, Rudolf Simek, mit einem Team für eine Neu-, teilweise Erstübersetzung erstmals vollständig in Angriff genommen und sich dafür den Kröner Verlag als Erscheinungsort gewünscht – wir fühlen uns geehrt und sagen da natürlich nicht nein. 

  • Daily Musings

    Das war es mit der Writresscorner

    Dank eines Hinweises von Dörte Giebel, habe ich entdeckt, dass meine Webseite: Writresscorner, wohl gehackt wurde. Nach einigen Basteleien musste ich mir eingestehen, dass ich sie aufgeben muss, da ich mit meinen Kenntnissen nicht in der Lage war sie zu reparieren. Vielleicht ist es auch gut so und die Zeit ist reif für eine Veränderung. Gut war schon mal, dass ich die Beiträge, die waren nicht betroffen, gesichert hatte.

    Es muss weise Voraussicht gewesen sein, seit Wochen hatte ich nicht gebacken, aber gestern überkam mich der Backwahn und ich habe einen sehr leckeren Applecrumble gebacken, von dem zum Glück noch eine Menge da ist. Wer Malesche mit der Webseite hat braucht Fettes und Süßes.

    Nun heißt es also Tannskaya – Frau Braun liest und schreibt.

  • Krimi,  Rezensionen

    Kieler Bagaluten von Cornelia Leymann & Henning Schöttke

    https://www.genialokal.de/Produkt/Cornelia-Leymann-Henning-Schoettke/Kieler-Bagaluten_lid_42734981.html?storeID=zapata

    Da gönnt sich Frau Heerten nur mal eben ein paar Eierlikörchen und ein bis zwei Klosterfraumelissengeist, setzt sich ins Auto und erwischt prompt Maunzi, die Katze der Nachbarskinder. Die muss natürlich weg, bevor die lieben Kleinen merken, dass Frau Heerten für ein verfrühtes Ableben der Fellnase gesorgt hat. Natürlich unbeabsichtig, aber doch alkoholisiert. Also soll Maunzi ein würdiges Grab an der Alten Levensauer Hochbrücke finden. Maunzi kommt also unter die Erde, doch beim Buddeln entdeckt Frau Heerten unter anderem ein altes Portemonaie. Der Name auf dem darauf enthaltenen Ausweis kommt ihr bekannt vor. War dieser Martin Szupryczynski nicht einmal ein Lover ihrer Tochter Karin, die nicht mit ihr spricht? Sabine Heerten beginnt nachzuforschen und stösst auf Mord, Einbruch, einen deutlich jüngeren Liebhaber und noch so einige Vorkommnisse, die man in der beschaulichen Suchsdorfer Nachbarschaft so gar nicht vermutet. Bagaluten finden sich halt überall.

    Gleich vorweg, ich habe mich lange nicht so gut bei einem Krimi amüsiert. Anfangs täuschen der ironische Plauderton und das Kieler Lokalkolorit darüber hinweg, dass es sich um einen Krimi handelt und zwar um einen ausgesprochen spannenden.

  • Bücher,  Projekte

    Große Ereignisse

    … werfen ihren Schatten voraus.

    Daher freue ich mich schon einmal ankündigen zu können, dass „Es war einmal … und ist noch immer – Märchenhafte Geschichten“ in Druck ist. Im Tredition-Shop kann es bereits erworben werden und in den nächsten Tagen ist es auch über alle üblichen Portale und in den lokalen Buchhandlungen zu bestellen. Besonders schön, dass es heute geklappt hat, denn meine Mitherausgeberin, Gabriele Haefs, hat Geburtstag.

    Es ist schon ein feines Gefühl, dass nun so feine Geschichten gelesen werden können und ich hoffe, dass sie vielen Freude machen.

  • Daily Musings,  Projekte

    Letzte Korrekturen

    Gleich gibt es Frühstück und danach geht es an die letzten Korrekturen von „Es war einmal … und ist noch immer“. Dann geht dieses Werk in Druck, sofern sich nicht größere Verwerfungen auftun und noch mehr Arbeit erforderlich ist. Also Daumendrücken. Ich bin sehr froh, dass wir einen Probedruck gemacht haben und den noch einmal richtig durchgeackert haben.

    Es ist eine Zeit des Übergangs. Die rosa Malve, die noch arges Summerfeeling vermittelt habe ich gestern fotografiert. Die verblühte Dahlie heute Morgen.

    Ansonsten war es ein schönes Gefühl die warmen Wollsocken anzuziehen. Es ist herrlich kühl.

    Feinen Tag wünsche ich.

  • Daily Musings

    Es wird kühler

    Herbst liegt nun schon sehr deutlich in der Luft, wie ich heute Morgen beim ersten Durchatmen auf der Terrasse feststellte. Herbst und Frühling sind meine liebsten Jahreszeiten. Doch gerade als ich anfing mich über die Kühle zu freuen, viel mir ein, dass wir am 8.9. Holz bekommen, was immer sehr anstrengend ist. Übrigens haben wir da auch unseren 16. Jahrestag und 13. Hochzeitstag. Auch eine Art diesen zu begehen, in dem wir gemeinschaftlich 3 Schüttmeter Holz von der Straße klauben.

    Der Hamburg Blues ist verschwunden, allerdings habe ich den gestrigen Tag weitesgehend im Bett verbracht und mich erholt. Schreiben war gestern also nicht, aber viel über die Geschichte nachgedacht habe ich. Morgen ist aber noch einmal das Märchenbuch dran. Viktor hat den Probedruck noch mal auf Fehler durchgesehen und noch so einiges gefunden was besser kann. Außerdem trage ich mich mit dem Gedanken, eine Onlinezeitschrift für Rezensionen zu kreiren. Ein Tag Ruhe und ich strotze schon wieder vor Ideen.

  • Daily Musings

    Hamburg Blues

    Gestern waren wir also in Hamburg, die Gören besuchen. Ein halbes Jahr ist es her, dass ich meine Tochter und die Mädchen gesehen habe. Also haben Herr Braun und ich uns auf den Weg gemacht, sind wie immer am Dammtor ausgestiegen und durch Planten & Blomen zur U-Bahn Messehallen. U-Bahn Stationen sind schon zu normalen Zeiten ein Graus für mich, ich empfinde sie als trostlose und unsichere Orte. Warum so genau, kann ich nicht einmal benennen. Das nun noch so gut wie alle, denen mensch begegnet, maskiert sind, trug nicht dazu bei, dass ich mich besser oder behaglicher fühle. Um es gleich vorweg zu nehmen, es geht hier nicht darum den Nutzen der Masken in Frage zu stellen, sondern einzig und alleine darum, was ich in mitten von Menschen, deren Mimik ich nicht wahrnehmen konnte, empfunden habe.

    Nun mag es sein, dass es auch einfach Gewohnheit ist, nur noch die Augen seines Gegenübers zu sehen oder U-Bahn zu fahren. Ich benutze so gut wie nie öffentliche Verkehrsmittel, da ich hier in Kiel alles was ich brauche gut zu Fuß erreiche und seit Corona ohnehin nur noch selten ausgehe. Mir jedenfalls hat der Ausflug nicht gut getan, obwohl es so schön war meine Kinder zu sehen, endlich einmal wieder nicht nur zu telefonieren oder via Whats app zu kommunizieren, was wir ja mehrmals die Woche tun.

    Schon unter normalen Bedingungen überfordert mich ein Ausflug nach Hamburg einigermaßen, diesmal ist es besonders schlimm. Ich habe extreme Kopfschmerzen und hatte heute Nacht einen recht heftigen Asthma Anfall. Also werde ich heute einen Ruhetag einlegen.

  • Bücher,  Daily Musings,  Schreiben

    Schönes Wetter

    … dachte ich heute morgen, als ich auf die Terrasse trat und es richtig fein regnete. Allerdings hatten Regen und der Wind den Dahlien zugesetzt und zwei davon so abgeknickt, dass ich sie nur noch abschneiden und nach drinnen nehmen konnte. Danny Carnahan, dessen Krimi „Ein Jig vor dem Sterben“ ich zu Edition Narrenflug Zeiten übersetzt habe, nennt Schnittblumen darin Zombieblumen, was es wohl recht gut trifft und eigentlich habe ich eher selten solche im Haus. Außer in der Tulpenzeit, denen kann ich nur schwer widerstehen.

    Ansonsten ist alles ruhig, außer das ein Alterszipperlein des nächste jagdt, heute waren es trockene, gereizte Augen. Also musste Augenfeuchthaltetropfen angeschafft werden. Die helfen auch, zusätzlich habe ich meinen Bildschirm auf Nachtmodus gestellt.

    In der Post heute ein Buch auf das ich mich sehr freue. Kieler Bagaluten von den Kieler Autor!nnen Cornelia Leymann und Henning Schöttke.

    Schreibtechnisch war es heute ruhig. Habe nur die Skizze zu einer sehr trickreichen Szene geschrieben und das hat mich um eine signifikante Ecke gebracht. Außerdem werde ich die Tage den Probedruck des Märchenbuches erhalten und wenn ich das durchgesehen und eventuelle Veränderungen eingefügt habe, kann es in Druck gehen.

    Hier ein feines Gedicht von Kersten Flenter, der mit „Jupp, der Lügner“ auch in der Märchenanthologie mit von der Partie ist.

  • Daily Musings

    Komischer Tag

    Heute ist ein komischer Tag. Ich bin mit Kopfschmerzen aufgewacht, wie es oft, bei einem Wetterumschwung der Fall ist und dachte, heute kriege ich nichts gebacken, am Besten ich gehe gleich wieder zu Bett. Doch, obwohl ich immer noch Kopfschmerzen habe, habe ich einiges geschafft und auch geschrieben. Etwas weniger als das übliche Pensum, aber genug, denn ich musste ja auch noch etwas recherchieren. Also bin ich nicht unzufrieden. Gleich gibt es Abendessen und dann geht es heute früh zu Bett.

  • Bücher,  Daily Musings

    Leise herbstels

    Obwohl die Temperaturen noch sehr sommerlich sind, beginnt es zu herbsteln. Die Holunderbeeren beginnen zu reifen und die ersten Blätter beginnen sich zu verfärben. Am Wochenende soll es aber noch einmal richtig heiß werden. Was mich nun nicht so freut.

    Höchst erfreut bin ich allerdings über dieses Buch, das sich heute in der Post fand. Es ist der 1. Band von Dreien und wurde herausgegeben und editiert von Rudolf Simek. Sagas aus der Vorzeit – Von Wikingern, Berserkern, Untoten und Trollen, erschienen im Kröner Verlag. Das wird ein Lesespaß. Bin geradezu Märchen, Sagen und Sagas beseelt.

    Ansonsten geht hier alles seinen Gang. Gemütlich, geradezu beschaulich.